Wiener Lieder und andere Widrigkeiten
Hr. Nals und seinen s.g. Mr. Magister verbindet ein inniges Verhältnis, nämlich zu Favoriten. Hinter dem Matzleinsdorfer Platz, also unter der Gürtellinie, dorthin kehren sie immer wieder zurück, auch wenn sie die Diaspora regelmäßig bevorzugen.
Schon an ihrem ersten gemeinsamen Tag im Kindergarten erkannten sie, daß sie einäugige Zwillinge waren. Wegen dieser und anderer Raufereien wurde ihnen zur Resozialisation eine Musiktherapie verordnet (die bis heute andauert, siehe hier). Dadurch konnten sie einen neuen Zugang zu sich, einander und zur Welt finden und probierten seitdem die unterschiedlichsten musikalischen Formationen und Stile aus. Im Herbst 2006 beschlossen sie, sich einen Abend lang die witzigsten Lieder ihres tschechischen Stiefuronkels vorzuspielen, die nun den Kern ihres Wienerlied-Programms bilden.
Ihr ausgeprägter Mangel an Sentimentalität für Traditionen schließt eine gewisse Ernsthaftigkeit im Umgang mit ihnen zwar nicht aus, aber letzlich haben Hr. Nals und sein s.g. Mr. Mag. am meisten Spaß mit dem Prinzip "Was nicht paßt, wird passend gemacht". Wienerlied goes Punk und wieder zurück!

Hr. Nals
ist hauptberuflich Zigarettentester und Verfasser von Groschenliteratur zu postmodernen Themen. Abends improvisiert er mit der Gitarre zum aktuellen Fernsehprogramm.
Der s.g. Mister Mag.
ist Experte für Monophtongierung, hat in Ungarn studiert und geht dort seinem Brotberuf als Akkordeonist in einer Tschuschenkapelle nach (Zivatar Utca).
Beide danken DEW für Photos und technische Unterstützung!
copyleft Hr.N./Mr.Mag. 2007